Herbst in der Nussschale

Barbara FRISCHMUTH, Julian SCHUTTING: Herbst in der Nussschale. 2023.

Abstract

FRISCHMUTH, Barbara; SCHUTTING, Julian: „Herbst in der Nussschale“, Wien 2019
Eine kleine Broschüre, die nach dem Literaturfestival „Literatur & Wein“ 2019 entstanden ist. Zu Wort kamen die beiden österreichischen Dichter Barbara Frischmuth und Julian Schutting.
Schutting schrieb über Nüsse und Wein. Zuerst entführt er in die längste Kellergasse Österreichs nach Pillichsdorf zu einem typischen Kellergassenfest. In der zweiten Geschichte geht es um eine Winterreise, die Wilhelm Müller nachempfunden ist. Die ursprünglichen „Müller Gedichte“ – 24 an der Zahl – wurden von Franz Schubert 1827 vertont. In der dritten Geschichte von Schutting beschreibt er sein Arbeitszimmer, auf dem er ein Glas Wein mit Nüssen stehen hat.
Barbara Frischmuth ist mit einer Geschichte vertreten: „Herbst in Worten“. Konkret geht es um den Herbst des Jahres 1918, in dem es lange nicht Winter werden wollte. Die späte Wärme verleitete sie, ihren Garten nicht rechtzeitig zu versorgen, bis der erste Schnee fiel. Blumen begannen wegen des unerwarteten Sonnenscheins im Herbst zu blühen und lockten Bienen und andere Insekten an. Der Herbst hatte – so nennt sie es – „einen außerordentlichen Nachschlag“ gegeben. Am Schluss zitiert sie den persischen Dichter Omar Khayyam (1048-1136):
Eh dich die Sorgen ganz erschlagen haben,
Sollst du am rosenfarbnen Wein dich laben;
Du bist ja auch kein Gold, das man verscharrt,
Um es dann später wieder auszugraben.

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    Schutting schrieb über Nüsse und Wein. Zuerst entführt er in die längste Kellergasse Österreichs nach Pillichsdorf zu einem typischen Kellergassenfest. In der zweiten Geschichte geht es um eine Winterreise, die Wilhelm Müller nachempfunden ist. Die ursprünglichen „Müller Gedichte“ – 24 an der Zahl – wurden von Franz Schubert 1827 vertont. In der dritten Geschichte von Schutting beschreibt er sein Arbeitszimmer, auf dem er ein Glas Wein mit Nüssen stehen hat.
    Barbara Frischmuth ist mit einer Geschichte vertreten: „Herbst in Worten“. Konkret geht es um den Herbst des Jahres 1918, in dem es lange nicht Winter werden wollte. Die späte Wärme verleitete sie, ihren Garten nicht rechtzeitig zu versorgen, bis der erste Schnee fiel. Blumen begannen wegen des unerwarteten Sonnenscheins im Herbst zu blühen und lockten Bienen und andere Insekten an. Der Herbst hatte – so nennt sie es – „einen außerordentlichen Nachschlag“ gegeben. Am Schluss zitiert sie den persischen Dichter Omar Khayyam (1048-1136):
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