Der Glücksmacher

Thomas SAUTNER: Der Glücksmacher. 2024.

Abstract

SAUTNER, Thomas: „Der Glücksmacher“, Berlin 2012
Sebastian Dimsch stammt aus dem Waldviertel und arbeitet dort in einer kleinen Versicherungsfiliale. Als er sich mit dem Chef zerstritt, wird er gekündigt und übersiedelt in die Großstadt, wo er einen Job in derselben Versicherungsfirma annimmt. Er bekommt eine wichtige Position als Marktforscher. Die Chefin der Firma – die Tochter des Besitzers und Aufsichtsratsvorsitzenden – hat sich bei der Aufnahme für ihn entschieden, obwohl sie ihn nicht mochte. Später degradiert sie ihn. Er ist darüber nicht unglücklich, sondern froh, dass Stress wegfällt. Er sitzt in seinem Büro und hat wenig zu tun. Auch seine zwei Mitarbeiter haben viel Zeit für eigene Dinge. Er liest alles über Glücklichsein. Ratgeber zum Glücklich werden und philosophische Bücher. Er berät Kollegen und Kolleginnen in der Firma bei privaten Problemen und wird so der beliebteste Mitarbeiter der Versicherung. Einerseits wollen ihn seine vorgesetzten Vorstandsmitglieder feuern, aber andererseits wird er in einer internen Mitarbeiterbefragung zum besten Mitarbeiter. So entstand die Idee, eine Versicherung zum Glücklich werden anzubieten und Sebastian wird zum Projektleiter. Das Konzept wird zum Erfolg, nur er selbst kann nicht daran glauben. Aber er wird in den Medien gelobt.
Ein ehemaliger Postbote der Versicherung, ein Koreaner, hat die Firma verlassen und ist in seine Heimat zurückgekehrt, weil er eine große Firma geerbt hat. Dort ist er unglücklich und bittet seine alte Stelle als Postbote wieder einnehmen zu dürfen. Die Chefin ist dagegen. Da erscheint ein Inserat in der Zeitung, dass die Firma des Koreaners eine feindliche Übernahme der Versicherung plant. Es artet aus. Eines Morgens kommt Sebastian ins Büro und das Firmengebäude brennt. Ob es die Chefin selbst angezündet hat oder die Mäuse einen Brand ausgelöst haben bleibt offen. Viele Gerüchte kursieren. Was wirklich war, bleibt unbeantwortet.
Der Autor Thomas Sautner lässt seinen Protagonisten Sebastian vom Außenseiter zur zentralen Figur des Unternehmens werde. Eine skurrile Geschichte, die sich doch nicht in einer realen Welt bewegt.

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    Ein ehemaliger Postbote der Versicherung, ein Koreaner, hat die Firma verlassen und ist in seine Heimat zurückgekehrt, weil er eine große Firma geerbt hat. Dort ist er unglücklich und bittet seine alte Stelle als Postbote wieder einnehmen zu dürfen. Die Chefin ist dagegen. Da erscheint ein Inserat in der Zeitung, dass die Firma des Koreaners eine feindliche Übernahme der Versicherung plant. Es artet aus. Eines Morgens kommt Sebastian ins Büro und das Firmengebäude brennt. Ob es die Chefin selbst angezündet hat oder die Mäuse einen Brand ausgelöst haben bleibt offen. Viele Gerüchte kursieren. Was wirklich war, bleibt unbeantwortet.
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