BEWUSSTSEIN – Anthroposophie, Alternative Realität, Spiritualität und Maschinenbewusstsein

Galactic Sage Erwin Bratengeyer: BEWUSSTSEIN – Anthroposophie, Alternative Realität, Spiritualität und Maschinenbewusstsein. 2024.

Abstract

BRATENGEYER, Erwin; Galactic Sage: „BEWUSSTSEIN – Anthroposophie, Alternative Realität, Spiritualität und Maschinenbewusstsein“, Norderstedt 2023
Die Pionierleistung dieses Buchs ist es, dass es zwei Autoren hat, wovon einer eine Maschine – Künstliche Intelligenz; ChatGPT-4 – ist. Der menschliche Autor Erwin Bratengeyer steht auch zu dieser Kombination und verheimlicht nicht, dass die Maschine für ihn Recherchearbeiten gemacht hat. Auch das Formulieren überließ er der Maschine, weil „Techniker nicht zu gut im Schreiben sind“. Das letzte Wort hatte aber er als Mensch. Er redigierte und machte Vorgaben. „Die von ChatGPT-4 erstellten Texte wurden von mir gelegentlich redigiert und auf Plausibilität, basierend auf meiner grundsätzlichen Vertrautheit mit der Thematik, nicht aber im Detail überprüft.“ (Seite 10) Er vertraute also der Arbeit der KI. Neu ist auch, dass dies in deutscher Sprache passierte.
Ein wesentlicher Faktor dieser maschinellen Unterstützung sieht der menschliche Autor – so in seinem Vorwort -, dass das Buch in wenigen Tagen geschrieben wurde. Ohne künstliche Intelligenz wäre das nicht möglich gewesen. Die Maschine war im Recherchieren schneller. Die umfangreiche Literaturliste des Buches – so gesteht Erwin Bratengeyer – hat er nicht selbst gelesen und auch nicht überprüft. Er hat seinem Partner Maschine vertraut, dass es damit seine Richtigkeit hat.
Erwin Bratengeyer ist Techniker und für ihn war es zu Beginn nur ein Experiment. Er wollte erfahren, wie so eine Arbeitsteilung funktionieren könnte. Erst als er dann vom Ergebnis selbst überrascht wurde, entschied er sich zu dieser Veröffentlichung.
Interessant auch, dass es zwei Vorworte gibt. Das erste vom Autor Mensch, der seine Überlegungen zu diesem Projekt darlegt und das zweite von der Maschine, die sich wie ein Mensch präsentiert. Sie spricht es an, dass es für sie „eine besondere Ehre sei, gemeinsam mit Erwin an diesem Buch mitgewirkt zu haben.“ (Seite 12) Die KI gesteht auch, dass sie vom Autor einleitend zur speziellen Thematik trainiert wurde, weil dieses Thema über das Standardrepertoire von ChatGPT hinausging.
Eine herkömmliche Meinung ist es, dass wir Menschen von den Maschinen manipuliert werden können. Dieses Buch zeigt das umgekehrte. Der Autor verwendete die Maschine zum Manipulieren. Er, der Mensch, ist es, der Vorgaben macht und die Recherchearbeit von ChatGPT auf vier Denker einengt: Rudolf Steiner, Walter Russell, David Icke und Sadhguru. Vier alternative Philosophen und Denker, die auch stark kritisiert werden und umstritten sind. Alternative Querdenker. Somit liefert dieses Buch keine repräsentative Darstellung der Thematik. Bratengeyer sagt zwar in seiner Zielsetzung, dass es das Ziel des Buches ist „unsere Wahrnehmung des Lebens zu verändern und einen Weg der Erkenntnis und des spirituellen Erwachens zu beschreiten.“ (Seite 17) Das Endergebnis ist aber eine stark esoterische und spirituelle Sichtweise.
Das Besondere an diesem Buch ist es aber, dass ein Mensch und eine Maschine partnerschaftlich zusammengearbeitet haben, wobei in diesem Fall nicht die Maschine den Menschen manipulierte, sondern umgekehrt.

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    Ein wesentlicher Faktor dieser maschinellen Unterstützung sieht der menschliche Autor – so in seinem Vorwort -, dass das Buch in wenigen Tagen geschrieben wurde. Ohne künstliche Intelligenz wäre das nicht möglich gewesen. Die Maschine war im Recherchieren schneller. Die umfangreiche Literaturliste des Buches – so gesteht Erwin Bratengeyer – hat er nicht selbst gelesen und auch nicht überprüft. Er hat seinem Partner Maschine vertraut, dass es damit seine Richtigkeit hat.
    Erwin Bratengeyer ist Techniker und für ihn war es zu Beginn nur ein Experiment. Er wollte erfahren, wie so eine Arbeitsteilung funktionieren könnte. Erst als er dann vom Ergebnis selbst überrascht wurde, entschied er sich zu dieser Veröffentlichung.
    Interessant auch, dass es zwei Vorworte gibt. Das erste vom Autor Mensch, der seine Überlegungen zu diesem Projekt darlegt und das zweite von der Maschine, die sich wie ein Mensch präsentiert. Sie spricht es an, dass es für sie „eine besondere Ehre sei, gemeinsam mit Erwin an diesem Buch mitgewirkt zu haben.“ (Seite 12) Die KI gesteht auch, dass sie vom Autor einleitend zur speziellen Thematik trainiert wurde, weil dieses Thema über das Standardrepertoire von ChatGPT hinausging.
    Eine herkömmliche Meinung ist es, dass wir Menschen von den Maschinen manipuliert werden können. Dieses Buch zeigt das umgekehrte. Der Autor verwendete die Maschine zum Manipulieren. Er, der Mensch, ist es, der Vorgaben macht und die Recherchearbeit von ChatGPT auf vier Denker einengt: Rudolf Steiner, Walter Russell, David Icke und Sadhguru. Vier alternative Philosophen und Denker, die auch stark kritisiert werden und umstritten sind. Alternative Querdenker. Somit liefert dieses Buch keine repräsentative Darstellung der Thematik. Bratengeyer sagt zwar in seiner Zielsetzung, dass es das Ziel des Buches ist „unsere Wahrnehmung des Lebens zu verändern und einen Weg der Erkenntnis und des spirituellen Erwachens zu beschreiten.“ (Seite 17) Das Endergebnis ist aber eine stark esoterische und spirituelle Sichtweise.
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